Was ist Lean-Startup?

Was ist Lean-Startup?

Grundsätzlich gibt es 2 Wege, wie man in eine Projektentwicklung gehen kann. Entweder man beginnt mit der Entwicklung, nachdem man beauftragt wurde oder man entwickelt ein Produkt und versucht es zu vertreiben. Der erste Weg ist toll, aber hierfür bedarf es Beziehungen, deren Pflege großen Aufwand bedeutet oder aber es hilft der Zufall.

Der 2. Weg ist mit dem Risiko behaftet, dass man sich als Entwickler in das Projekt derart vertieft, dass man dessen praktische Einsatzmöglichkeit nicht mehr im Mittelpunkt sieht.

Entscheidend ist aber nicht, was man selbst als Entwickler denkt, sondern einfach das, was der Nutzer benötigt. Es wäre daher besonders sinnvoll, diese Wünsche vor der Erstellung zu erfassen.

Für die IT bedeutet das eine Prototype-Erstellung, die Hinweise darauf zeigt, was das System können soll und dies möglichen Interessenten vorstellt.

Kommen Änderungswünsche können diese jetzt noch eingearbeitet werden. Hat niemand Interesse so hat man als Entwickler den Vorteil, dass man sich viel Arbeit erspart und die Erkenntnis der fehlenden Nachfrage, vor der Entwicklungsarbeit kommt.

Was ist Lean-Startup?

Gemeinsam gründen oder doch lieber nicht

Ein Thema, welches ich inzwischen auch ein wenig ambivalent betrachte, ist die Frage, ob man ein Geschäft allein, mit einem oder gar mehreren Partner gründen sollte.

Es gibt Dinge die dafür und welche die dagegen sprechen. Kommen wir zunächst zu den Vorteilen, denn es sollten gerade diese sein, die einem zu einer Teamgründung motivieren sollten.

Vorteile:

  • gemeinsam kann man sich in seinen Fähigkeiten ergänzen
  • mehrere Personen können sich positiv auf die Motivation auswirken
  • Das Risiko des Scheitern verteilt sich auf mehrere Schultern
  • Die Freude des Erfolgs kann geteilt werden

Demgegenüber stehen aber auch eine Reihe von Nachteilen.

Nachteile:

  • Rechthaberei, jeder will entscheiden
  • endlose Diskussionen
  • bei Differenzen besteht die unbedingte Notwendigkeit, dass einer sich mit seiner Meinung zurücknimmt – hier besteht durchaus die Gefahr, dass dann grundsätzlich einer immer recht behalten will, der andere nachgibt und in der Sache nicht die beste Entscheidung getroffen wird.
  • hat einer keine Lust mehr oder steckt in anderen Projekten fest, steht der andere allein da
  • bringt sich nicht jeder gleichermaßen ein, entsteht schnell Frust

 

Gründen Sie nie im Team:

  • bei identischen Fähigkeiten – das brauchen Sie nicht, Sie brauchen niemanden der ihr Handeln in Frage stellt oder beurteilt, sondern jemanden der Sie ergänzt
  • wenn Sie wissen, dass Sie hitzköpfig, rechthaberisch sind, sich in jedem Fall mit ihrer Meinung durchsetzen wollen oder wenn Sie diesen Eindruck von ihrem potentiellen Partner haben

 

Tipp:

  • bedenken Sie auch, dass ihre Zusammenarbeit in jedem Falle, egal wie auch immer, irgendwann wieder enden wird.
    Es ist wichtig auch diesem Gedanken ausreichend Zeit zu widmen und Ausstiegsszenarien zu betrachten.
  • Es empfiehlt sich auch, dass der Teil – das letzte und entscheidende Wort hat – der zu einer klügeren und weniger emotionalen Entscheidung neigt . Es sollte letztlich eine Person die abschließende Entscheidung treffen – auf die Art vermeidet man Zeitverschwendung, in dem man sich in unsäglichen Diskussionen verfängt.
  • und der wichtigste Tipp:

  • lassen Sie die Finger von einer GbR!

 

Fazit:

Für einen partnerschaftliche Gründung gibt es viele Dinge die dafür und ein paar die dagegen sprechen. Das Für und Wieder sollte gründlich abgewogen werden